Bridge auf der Burg

Wir, die Organisatoren, Trainer und Betreuer sind froh darüber, dass wir bei unserem ersten Seminar auf Burg Feistritz im Juni 2015 eine besonders nette Gruppe mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Wien, Oberösterreich, Kärnten und Tirol als unsere Gäste begrüßen durften.

Wir freuen uns auf Anmeldungen für das Seminar im Juli 2016.

Die Vorbereitungen machen uns wieder viel Spaß. Wir haben viele nette Ideen für „Arbeit“ und Freizeit.

Doris, Margit, Bernd und Raffi

Seminar auf Burg Feistritz

7. – 10. Juli 2016

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Trainer: Doris Fischer, Bernd Saurer

Betreuer: Margit Schwarz, Raffael Wadl

Burg Feistritz

In den grünen Hügeln des Wechsellandes liegt die 1000 Jahre alte Burg Feistritz. Das mittelalterliche Flair der liebevoll restaurierten und mit viel Geschmack ausgestatteten Wehrburg in Kombination mit den gemütlichen Zimmern, Aufenthalts- und Seminarräumen der beiden charmanten Kavaliershäuser schaffen ideale Voraussetzungen für einen erholsamen und interessanten Aufenthalt.

Die alte Reitschule, die für künstlerische Veranstaltungen genützt wird, der waldumsäumte Schlosspark, der zum Flanieren einlädt und der schöne Swimmingpool inmitten des gepflegten Rasens vervollständigen das außergewöhnliche Ambiente dieser historischen Location.

Barbara Krijgh-Reichhold, selbst Malerin und Bildhauerin, erwies sich2015 als freundliche und kompetente Gastgeberin und Ansprechpartnerin von besonderer Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft und freut sich darauf, die „Bridgepartie“ wieder auf ihrer Burg begrüßen zu dürfen.

 

Die Trainer und Betreuer auf Burg Feistritz

Doris Fischer hat bereits Seminare für Bridgespielerinnen auf Burg Plankenstein organisiert, geleitet und betreut und wurde dabei auch zweimal von Bernd Saurer als Trainer unterstützt. Gemeinsam trainieren sie und Bernd Saurer hin und wieder den österreichischen Juniorenkader.

Doris Fischer war seit 1988 Mitglied des österreichischen Damen-Nationalteams und konnte etliche Erfolge erringen:
1991:            Europameisterin in Killarney
1991:            Vize-Weltmeisterin in Jokohama
1992:            Olympiasiegerin in Salso Maggiore
1996:            EU-Meisterin in Oostende
1998:            Weltmeisterin in Lille
1999:            Vize-Europameisterin auf Malta
2000:            Bronzemedaille bei der Mixed-Team-Weltmeisterschaft in Maastricht

Bernd Saurer hat immer wieder bei Bridge-Seminaren als Trainer fungiert, unter anderem auf Burg Plankenstein und bei Junioren-Kader-Wochenenden.

Er war mehrmals Mitglied des österreichischen Junioren- und Open-Teams. Zu seinen größten Erfolgen zählt:
1999:            Juniorenpaar-Weltmeister in Nymburg
2000:            Studententeam-Weltmeister in Maastricht
2002             bildeten Doris Fischer und Bernd Saurer eine Bridge-Partnerschaft. Gemeinsam
durften sie unter anderem folgende Erfolge feiern:
2004:            Sieger im hochdotierten internationalem Einladungsturnier „Hecht Cup“
2004:            Teamturnier-Sieger in Biarritz
2003, 2005, 2007, 2008: Team-Turniersieger in Loiben
2009:            Paarturnier-Sieger in Deauville
2010, 2012, 2013: österreichische Paarmeister

Margit Schwarz hat vor 13 Jahren Bridge als ihr Hobby entdeckt. Sie kümmert sich als Nachwuchs-Referentin des ÖBV seit 2007 um die bridgeinteressierten Kids und begleitete diese schon oft zu Auslandsturnieren.

Sie organisiert die österreichische Schüler- und Juniorenpaar-Meisterschaft. 2007 rief sie das Schüler-Bridgecamp in Türnitz ins Leben, das sie in ununterbrochener Reihenfolge bis 2013 organisierte und leitete.

Mehrere Jahre hindurch veröffentlichte sie Bridge-Zeitungen für ihre Kursteilnehmer und sie verfasste Minibridge-Skripten sowie Lizit-Broschüren („Lizit for Kids“) für jugendliche Bridgeeinsteiger. Die von ihr erstellten Minibridge-Skripten verwenden mittlerweile auch österreichische Bridgelehrer als Einstieg für Erwachsenenkurse.

Raffael Wadl ist seit Jahren Mitglied des Junioren-Kaders und hat Österreich schon mehrmals im Ausland vertreten. Gemeinsam mit seinem Partner Simon Weinberger und ihrem Salzburger Komplementärpaar wurde er im März 2014 Sechster beim stärksten Schüler-und Junioren-Bewerb, dem „White House“ in Amsterdam. Im Juni 20014 gewann er die Junioren-Paarmeisterschaft, im Juli das Eröffnungsturnier in Gmunden.

Das Bridgeprogramm auf Burg Feistritz

Als ich zum Bridgespielen begann, erzählte mir mein Vater, Wolfgang Fischer, eine Anekdote aus seinen Bridgeanfängen. Er besuchte den Kurs eines Amerikaners, der nach der Besatzungszeit in Österreich geblieben war. Statt seine Eleven mit „Guten Abend“, „Grüß Gott“ oder „Hallo“ zu begrüßen, empfing er jeden Kursteilnehmer mit den Worten „Verteilung! Verteilung! Verteilung!“

Wenn gute Bridgespieler Partien diskutieren, fallen Sätze wie: „Dass West den Karo König haben musste, war klar.“ „Selbstverständlich habe ich den linken Gegner auf den vierten Pik Buben gespielt.“ „Der Alleinspieler war mit 4-4-3-2 fotografiert“. „Nach dem Ausspiel des Treff Zweiers wusste ich, wie die Partie steht.“

Man gewinnt den Eindruck, als würden manche mit offenen Karten spielen. Natürlich kann man sich nicht in allen Partien eine genaue Vorstellung von den Gegnerblättern oder der Hand des Partners machen. Doch oft gibt es Indizien, die es einem ermöglichen, Punkte und Verteilung auszuzählen; man kann Rückschlüsse aus dem Lizit, dem Allein-und Gegenspiel und aus dem Ausspiel ziehen.

Dieser Tatsachen sind sich auch weniger routinierte Spielerinnen und Spieler bewusst, jedoch machen sie zu wenig Gebrauch davon oder wollen sich nicht ständig den Kopf über mögliche Verteilungen zerbrechen.

Es gibt einige Tricks, wie man sich selbst dazu „erziehen“ kann, sich schon beim Herunterlegen des Dummys Gedanken über mögliche Punkte, Längen und Kürzen in Partners und Gegners Hand zu machen. Wenn man sie regelmäßig anwendet, werden sie mit der Zeit zur Routine und sind mit keinen besonderen Anstrengungen mehr verbunden.

In den vier zweistündigen Unterrichtseinheiten unseres Seminars am Samstag und Sonntag wollen wir unsere Gäste mittels theoretischer und praktischer Beispiele dahingehend schulen, sich mehr Gedanken über Verteilung und Punktestärke der fehlenden 26 Karten zu machen.

Selbstverständlich wird man ein besserer Alleinspieler, wenn man sich mit diversen Handspieltechniken beschäftigt, und ein erfolgreicherer Gegenspieler, wenn man mit seinem Partner ein ausgeklügeltes Markierungssystem vereinbart hat und dieses beherrscht. Auch die alte Regel zu beherzigen, sich einen Spielplan zu machen, kann nicht schaden.

Aber eine – zumindest ungefähre – Idee zu haben, wie die Farben und Punkte jener Blätter, die man nicht zu Gesicht bekommt, verteilt sind, ist von ungeheuer großer Bedeutung und führt wie von selbst zu besseren Ergebnissen im Hand- und Gegenspiel.

Eine weitere Komponente, der hierzulande unserer Meinung nach zu wenig Bedeutung beigemessen wird, die uns aber dabei helfen kann, mehr über das Blatt des Alleinspielers oder über die Hände der Gegner in Erfahrung bringen, ist die psychologische. Grundvoraussetzung dafür ist eine gewisse Tisch-Präsenz.

Mit diesem Thema wollen wir uns am Freitagvormittag ein wenig auseinandersetzen bzw. Ihnen einige brauchbare Tipps für Ihre weitere Bridgelaufbahn mitgeben.

Lassen Sie sich von uns in das weite Land der Verteilungen entführen! Wir versprechen Ihnen, dass Sie vom Unterricht nicht nur profitieren werden, sondern auch Spaß haben  werden.

Damit das Lizit nicht zu kurz kommt, werden wir für Sie einen „Master Solver`s Club“ vorbereiten, in Österreich besser als entscheidende Ansage bekannt. Am Donnerstagnachmittag werden wir Ihnen Blätter vorlegen, ein Lizit vorgeben und Sie dann um Ihr Gebot befragen. Nachdem Sie Ihre Entscheidungen  getroffen haben werden, werden wir Sie darüber informieren, wie internationale Spitzenspieler lizitiert haben, deren Argumente anhören und Ihre Lösungsvorschläge diskutieren.

Da wir nur eine limitierte Anzahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern annehmen können und wollen, haben wir uns dazu entschieden, an den Abenden Teamturniere zu spielen. Die Boards sind vom Computer vordupliziert, allerdings werden wir die eine oder andere Hand hineinschmuggeln, die sich konkret auf das während des Bridgetrainings erworbene Wissen bezieht. Es ist natürlich nicht verboten, dieses Wissen auch während der anderen Partien anzuwenden.

Die interessantesten Austeilungen können wir im Rahmen der Unterrichtseinheiten besprechen. Für Fragen darüber hinaus stehen wir beim abendlichen Zusammensein zur Verfügung.

Wie viele Boards wir spielen und welches Movement wir wählen, wird von der Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer abhängen. Aber egal – ob Sie sich mit Ihrer Lieblingspartnerin anmelden oder ob Sie alleine kommen wollen -, wir werden einen Weg finden, dass sich zufriedene Paare und harmonische Teams zusammenfinden.

Die beiden Kavaliershäuser und die Umgebung

Auf Burg Feistritz werden nur Seminargruppen oder große Familienfeiern angenommen, keine Einzelreisenden. Die Unterkunftsmöglichkeiten sind bis zu einem Jahr ausgebucht. Bei unseren Besuchen zur Planung und Vorbereitung trafen wir Geigenspieler, Bildhauer und solche, die sich dem Qui Gong verschrieben haben. Zur Zeit unserer Veranstaltung im Juni 2015 werden außer den Bridgespielern die Buchbinder auf der Burg residieren.

Für unsere Gäste haben wir die neuen, schönen und gemütlichen Kavaliershäuser gebucht. Die beiden Gebäude befinden sich unmittelbar nebeneinander und sind drei bis fünf Fußminuten von der Burg entfernt und verfügen jeweils über einen Aufenthaltsraum, eine Küche, einen Seminarraum und sieben Zimmer. Insgesamt acht Zimmer nennen eine kleine Terrasse mit Blick ins Tal ihr Eigen, weitere sechs schauen auf die „Alte Reitschule“.

Zwischen den beiden Kavaliershäusern befinden sich auf einem kleinen Platz im Freien Tische und Stühle. Bei Schönwetter kann man den Abend draußen ausklingen lassen; der Bridgeunterricht kann je nach Wunsch und Möglichkeit nicht nur in den hellen Seminarräumen, sondern auch im Freien abgehalten werden.

Vis á vis von den Kavaliershäusern steht die sogenannte „Alte Reitschule“, ein eindrucksvolles Gebäude, das einen perfekten Rahmen für künstlerische Veranstaltungen aller Art bietet. Da die Reitschule an „unserem“ Wochenende nicht vergeben ist, darf unsere Bridgegruppe sie exklusiv nutzen. So werden wir im kommenden Jahr die Teamturniere dort abhalten.

Auch auf der alten Wehrburg selbst werden wir zu Gast sein: zum Frühstück in den Gewölben, in denen man sich an einer idealen Mischung aus mittelalterlichem Flair und moderner Kunst erfreuen darf. Von gelangt man zu dem gepflegten Rasen mit dem Swimming Pool.

Speis und Trank auf Burg Feistritz

Einen Aufenthalt auf der Burg kann man nur mit Frühstück buchen. Halbpension gibt es keine. Aus diesem Grund wird unser Team Sie am Abend kulinarisch verwöhnen : Am Donnerstagabend organisieren wir im Freien oder in der „Alten Reitschule“ eine Kärntner Jause; am Freitag bereiten wir für Sie einen italienischen Abend vor; am Samstag lassen wir uns in bewährter Weise vom Bärnwirt bekochen.

Während der Unterrichtseinheiten werden wir Sie mit Obst, Rohkost und kleinen Häppchen bei Laune halten.

Jene Damen und Herren, die auch noch ein Mittagessen einnehmen wollen, können das gerne zwischen 12:00 und 14:00 tun. Die Empfehlung der Burgherrin ist der „Grüne Baum“ im Nachbarort Kirchberg, aber auch die beiden zu Fuß erreichbaren Gasthäuser in Feistritz bieten eine ordentliche Küche an.

Da es nicht vorgesehen ist, dass ständig Servier-Personal zwischen der Burg und den Kavalierhäusern hin- und herpendelt und uns zwei gut ausgestattete Küchen zur Verfügung stehen, haben wir uns entschieden, für Ihr leibliches Wohl nicht nur in Bezug auf die Speisen, sondern auch auf die Getränke Selbstversorger zu werden und die antialkoholischen Getränke, Kaffee und Tee im Gesamtpaket zu inkludieren. Wein und alkoholische Getränke sind im Preis nicht inkludiert, werden von uns aber zu sehr moderaten Preisen angeboten.

Margit Schwarz wird mit Unterstützung von Raffael Wadl dafür sorgen, dass Ihr Durst gelöscht und Ihr Gusto auf Kaffee und Tee gestillt wird. Auch alle anderen Anliegen und Wünsche wird das Betreuerteam zu Ihrer vollen Zufriedenheit erfüllen.

Seminar-Ablauf

Do, 7. Juli

12:00                         Ankunft, Zeit zum Entspannen
14:30 – 16:30            „Master Solver´s Club“
16:30                         Cocktail-Empfang
17:30 – 18:30            Kärntner Jause im Freien oder in der „Alten Reitschule“
18:45 – 21:45            Teamturnier in der „Alten Reitschule“
22:00                         gemütlicher Ausklang

Fr, 8. Juli

8:00 – 9:00                 Frühstück im Burggewölbe
9:15                            Burgführung (fakultativ)
10:00 – 12:00            Vorschläge für das Gegenlizit
12:00 – 14:00            Möglichkeit zum Mittagessen in Feistritz oder Kirchberg
14:00 – 16:00            „Mit offenen Karten“: Alleinspiel – Theorie und Praxis
16:00 – 17:30            Zeit zum Entspannen
17:30 – 18:30            Italienischer Abend im Freien oder in der „Alten Reitschule“
18:45 – 21:45            Teamturnier in der „Alten Reitschule“
22:00                          gemütlicher Ausklang

Sa, 9. Juli

8:00 – 9:00                 Frühstück im Burggewölbe
10:00 – 12:00             Blatteinschätzung und Schlemmlizit
12:00 – 14:00            Möglichkeit zum Mittagessen in Feistritz oder Kirchberg
14:00 – 16:00            „Mit offenen Karten“: Gegenspiel – Theorie und Praxis
16:00 – 17:30            Zeit zum Entspannen
17:30 – 19:00            Abendessen vom Bärnwirt
19:00 – 22:00            Teamturnier in der „Alten Reistschule“
22:00                          gemütlicher Ausklang

So, 10. Juli

8:00 – 9:00               Frühstück im Burggewölbe
11:00                        Abreise

 

Für welche Zielgruppe das Seminar auf der Burg genau richtig ist

Alle Bridgespielerinnen und Bridgespieler, die gerne in der Kleingruppe trainieren wollen, die professionellen, aber auch lockeren Unterricht schätzen, werden auf ihre Kosten kommen. Jene Damen und Herren, denen ein besonderes Ambiente wichtig ist, die sich an einer Mischung aus historischem Flair und modernem Geschmack erfreuen, werden ihre Erwartungen erfüllt sehen. Wenn sie eine Kombination aus Bridge und Erholung inmitten der Natur suchen, werden Sie fündig werden.

Alle, die neue Bridgeerfahrungen sammeln und ihre Performance am Tisch verbessern wollen, sind besonders willkommen. Sollten Sie außerdem Wert auf freundliche Betreuung und gemütliche Abende in angenehmer Atmosphäre legen, sind Sie bei unserem Bridge-Seminar genau richtig!

Wir freuen uns auf Sie

Doris Fischer            

Europameisterin, Weltmeisterin, Olympiasiegerin

Margit Schwarz        

Betreuerin des österr. Schülerkaders

Bernd Saurer           

Juniorenpaar-Weltmeister, Studententeam-Weltmeister

Raffael Wadl             

Mitglied des österr. Junioren-Nationalteams

 

Anmeldemodalitäten und Informationen

Wenden Sie sich an uns entweder per E-Mail unter office@blackfish-bridge.com oder doris.fischer2@gmx.at, telefonisch unter 0676/5443493 (Doris Fischer) oder margit.schwarz@inode.at, telefonisch unter 0699/19459411(Margit Schwarz)

Geben Sie bitte bei Ihrer Anmeldung bekannt, ob Sie

ein Einzel- oder Doppelzimmer buchen wollen
eine Zimmerpartnerin/einen Zimmerpartner suchen
als Paar an den Teamturnieren teilnehmen wollen oder eine Bridgepartnerin/einen Bridgepartner suchen
an einer Mitfahrgelegenheit im Auto interessiert sind

Anmeldeschluss ist der 30. März 2016.

Maximal 20 Personen in den Kavaliershäusern, für acht bis zehn Personen Zimmer auf der Burg

Schlosshotels und Herrenhäuser Burg Feistritz (Feistritz am Wechsel)
Eine Autostunde von Wien und Graz
Abfahrt von der A2: Aspern/Edlitz

 Wir freuen uns, euch/Sie als Gäste auf der Burg begrüßen zu dürfen!

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